Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

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rittersmann
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von rittersmann »

@ Patrick

Im Unterschied zu früher explodieren die staatlichen Schulden fast überall im vorher nie gekannten Ausmaß. Irgendwann werden die Gläubiger nervös, denn nicht hinter jedem Land steht ein Retter, wie hinter Griechenland die EU. Das hat jetzt eine ganz neue Qualität. Außerdem kommen in den entwickelten Volkswirtschaften hohe, zusätzliche Lasten aus der demografischen Veränderung hinzu.
schimi
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von schimi »

patrixm hat geschrieben:
...anstatt darüber zu dikutieren, wie man davon profitieren kann![/b]



Ich denke es geht nicht ums profitieren, sondern um das SICHERN von erarbeiteten Werten.
Urban
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von Urban »

eine sehr gute Anlage sind Appartements in Stadtlage oder in Universitätsstädten. Der Trend geht weiter zum Singlehaushalt und Singles haben meist auch genug Einkommen um die Miete zu zahlen, Schulden machen ist zur Zeit preiswert und selbst bei einem Wohnungsüberangebot sind Appartements meist begehrt, ein weiterer Vorteil ist das die Verweildauer der Mieter kürzer ist und man deshalb die Miete dem Markt besser anpassen kann.
Desweiteren sind Staatsanleihen (Bundesschatzbriefe) mit einer Laufzeit von nicht mehr als 2 Jahren wahrscheinlich das sicherste was es neben den Sachwerten zur Zeit gibt.
Wenn man Gold kaufen möchte dann am besten nur in 10 Gramm Stückchen....weil in einem echten Notfall oder einem Ausnahmezustand....ist es leichter damit zu bezahlen...da kann eine Unze schon zuviel sein.

Die gute alte Rentenversicherung gewinnt auch für gerade den Selbstständigen wieder an Bedeutung...schlecht verzinst, uneffektiv aber solange sicher wie es die BRD in der jetzigen Form noch gibt....selbst wenn man die letzten 10 Jahre bis zur Rente wieder einsteigt und den Mindestsatz zahlt, kann das im schlimmsten Falle vorm Verhungern retten.
Andy
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von Andy »

Urban hat geschrieben: Wenn man Gold kaufen möchte dann am besten nur in 10 Gramm Stückchen....weil in einem echten Notfall oder einem Ausnahmezustand....ist es leichter damit zu bezahlen...da kann eine Unze schon zuviel sein.

Mein Gott, stehen wir vor einem Krieg? :lol: :lol: :lol: :lol:
Arminius
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von Arminius »

Leute, Leute,

Der Fred läuft ja hier wieder unter dem Motto

„Bad News are Good News“

Gerade in Deutschland scheint es ja sehr verbreitet zu sein sich sofort auf jede Bad News zu stürzen die ein sogenannter Experte mal wieder vom Stapel gelassen hat. Und lässt sich dabei sofort in Weltuntergangsstimmung versetzten. :shock:

Ich arbeite seit über 30 Jahren in einem großen Deutschen, Börsen-Notierten Unternehmen. Ich habe Vorstände kommen und gehen sehen. Und alle haben ihre Strategien, Visionen und Prognosen gehabt (die zugegebenermaßen auch wichtig sind).

Aber mit den Prognosen war es in der Regel so dass man diese spätestens nach 1,5 Jahren in die Tonne kloppen konnte.

Da ist mir die Ehrlichkeit mancher Meteorologen lieber („ jede Wettervorhersage die über 3 Tage hinaus geht ist ein Stück weit unseriös“ Claudia Kleinert :heart: ).

Und wenn dann noch hier Kollegen schreiben, die wie ich im Grunde genommen den Zenith ihres Daseins überschritten haben und eigentlich ihre (Geld) Schäflein im Trockenen haben sollten und sich trotzdem über den schnöden Mammon echauffieren, dann fehlt mir schlicht und ergreifend das Verständnis dafür. Denn wie heißt es so schön: Wenn es ans Sterben geht hat der Arme keine Schulden und der Reiche kein Geld mehr!

Die größte Sorge die ich im Augenblick habe ist, dass ich planerisch den richtigen Kompromiss aus Sightseeing und Relaxen für unseren kommenden Womo-Urlaub hin bekomme.

Das sind Sorgen!

So jetzt könnt Ihr mich alle mal beneiden! :lol:
BlueSkyFL
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von BlueSkyFL »

Andy hat geschrieben:
Urban hat geschrieben: Wenn man Gold kaufen möchte dann am besten nur in 10 Gramm Stückchen....weil in einem echten Notfall oder einem Ausnahmezustand....ist es leichter damit zu bezahlen...da kann eine Unze schon zuviel sein.

Mein Gott, stehen wir vor einem Krieg? :lol: :lol: :lol: :lol:


Und selbst im Krieg kann man Gold nicht essen!


@Meusel
Ein sehr logischer und ebenfalls sehr gut formulierter Beitrag. Vor einigen Jahren habe ich mal ein Zitat gehört, welches sinngemäß wie folgt lautet: "Solange die Deutschen schimpfen und jammern geht es ihnen gut. Doch wehe dem Tag, an dem mein Volk schweigt!". Also, schimpft bitte fleißig weiter. :D
Urban
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von Urban »

ich glaube das habt Ihr falsch verstanden....ich gehöre eher zu den Optimisten und denke wir werden uns da schon irgendwie durchwursteln, als Selbstständiger hat man vor einer Währungsreform natürlich etwas mehr Angst, weil damit meist die Altersversorgung den Bach runter geht und die Wahrscheinlichkeit das sich der Staat Seiner Schulden entledigen möchte durch eine Währungsreform ist schließlich gegeben. Gott sei Dank sind wir davon noch weit entfernt und ich hoffe das ich das nicht mehr erleben muß.
Das mit dem Gold stammt nicht von mir . sondern von Menschen die sich schon einmal eine Währungsreform mitgemacht haben.
Und was ist daran verkehrt eine Handvoll Gold als Notreserve zu besitzen, by the way ich habe zur Zeit keins gebunkert...ärgere mich aber ein wenig das ich nicht was gekauft habe als der Preis noch günstiger war.
@ BlueSkyFl
Natürlich kann man Gold nicht essen, trotzdem ist Gold das einzige Zahlungsmittel, was außerhalb jeder Währung als Zahlungsmittel akzeptiert wird um zB Nahrung zu kaufen.
Andy
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von Andy »

Urban hat geschrieben:@ BlueSkyFl
Natürlich kann man Gold nicht essen, trotzdem ist Gold das einzige Zahlungsmittel, was außerhalb jeder Währung als Zahlungsmittel akzeptiert wird um zB Nahrung zu kaufen.

Ob das im Fall der Fälle immer noch so sein wird, oder ob dann nicht andere "Währungen" besser sind, wird man dann feststellen, wenn es soweit ist.

Vielleicht ist es ja dann Holz - also, alle Holz bunkern für schlechte Zeiten. :lol: :lol:


Egal was man macht, man macht es verkehrt - oder frei nach Murphi: wenn etwas schief gehen kann, wird es auch schiefgehen. :!:


@Meusel
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von Sascha »

Ich denke eine gute Mischung machts

Tagegeld,um schnell reagieren zu können,Immobilien/Grundbesitz (wenn man Schulden drauf hat werden die ja alleine durch die Inflation auch weniger) und Aktien(Fonds) .

Das ist zumindest meine "Mischung" und ich bin bisher eigentlich gut damit gefahren,und denke das wird auch in Zukunft so sein :cool1
garibaldi
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Re: Griechenland, Euro und die Sorge um die Kohle ...

Beitrag von garibaldi »

Andy hat geschrieben:
Urban hat geschrieben: Wenn man Gold kaufen möchte dann am besten nur in 10 Gramm Stückchen....weil in einem echten Notfall oder einem Ausnahmezustand....ist es leichter damit zu bezahlen...da kann eine Unze schon zuviel sein.

Mein Gott, stehen wir vor einem Krieg? :lol: :lol: :lol: :lol:

Dann wäre es vielleicht gut, Zigaretten zu bunkern ... :lach1
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