Hier eine weitere Reaktion:
vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF.
Facebook und Twitter sind als Teil der Social Media im Internet für einen öffentlich-rechtlichen Sender wie das ZDF eine interessante und vielversprechende Möglichkeit, Zuschauern zu begegnen und mit ihnen konstruktiv ins Gespräch zu kommen. Nachrichtensendungen wie "heute" und "heute-journal", aber auch "Maybrit Illner" und das "ZDF-Morgenmagazin" sind dort als ausgesprochenes Informations- und Kommunikationsangebot zu verstehen, das sich zuallererst an junge Menschen wendet.
In Zeiten immer stärker werdender Konkurrenz will das ZDF nicht darauf warten, bis dem Internet zugeneigte Zuschauer Programmangebote zufällig finden und auswählen. Es geht vielmehr darum, dorthin zu gehen, wo das potentielle Zielpublikum ist und an dieser Stelle Werbung in eigener Sache zu machen. Die Facebook- und Twitter-Auftritte des ZDF sind im Übrigen sehr erfolgreich und werden offensichtlich immer stärker nachgefragt. Mit Werbung für Facebook oder Twitter hat dies dagegen nicht das Geringste zu tun.
Ihre Kritik haben wir dennoch gerne den angesprochenen Redaktionen unseres Hauses mitgeteilt. Ihre Stellungnahme wird außerdem als Teil der Zuschauerresonanz auf festgehalten und trägt dazu bei, die weitere Programmarbeit des ZDF zu diskutieren und zu bereichern.
Mit freundlichen Grüßen
Jeannette Wild-Klein
ZDF, Zuschauerredaktion

