Vor 9 Jahren bemerkte ich schon, daß der Zoll verstärkt auf Baustellen unterwegs ist. In Sichtweite meines Wohnhauses verputzte ich mein Nebengebäude, und ich dachte die herankommenden Beamten wären von versteckter Kamera.
Ein paar Scherze meinerseitz und schwups hätte ich fast die Acht auf dem Rücken gehabt.
Das 70 m2 große Gebäude wurde durchsucht.
Weitherin wurde ich unter Druck gesetzt und großmaulig belehrt. Nicht über meine Rechte, sondern was ich alles zu tun hätte. Tagelang haben die dann im benachbarten Wald gehockt und mit Feldstechern zu mir rüber geschaut. Streifenfahrten wurden zur Tagesordnung.
Mein Anwalt riet mir das Geld für eine Klage in Lebensfreude zu stecken, als jahrelang zu prozessen oder eine Terrogruppe zu gründen

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Ein befreundeter Unternehmer (ausländische Wurzeln) wurde an seinem Rasenmäher, auf seiner Wiese fast erschossen, weil er nicht direkt stehen blieb. Bauherren müssen wohl aufs schlimmste gefasst sein.
Auf der einen Seite verstehe ich das, aber auf der anderen widerum nicht. Sicherlich ist ein junger Mann schnell vom Gerüst übers Dach verschwunden, aber die Mittel der verhältnissmäßigkeit sind bei weitem aus meiner Sicht überschritten. Ich habe noch nichts davon in den Nachrichten gelesen, daß Schwarzarbeiter aus dem Dachstuhl auf Beamte schießen.
Sinn und Zweck dieser Kontrollen möchte ich nicht disskutieren, aber pauschal immer mit dem größten Knüppel drauf, auch nicht befürworten.
BEi mir war es ein Unternehmer ohne Aufträge (der mich nicht kannte) der mich anzeigte. Ich denke das wird hier auch so sein. Muss nicht immer der Nachbar sein.