Was darf der Zoll

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Gimli
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Re:

Beitrag von Gimli »

Urban hat geschrieben:Alleine das die noch nicht einmal eine Visitenkarte Ihrer Dienststelle oder eine Telefonnummer zurückgelassen haben halte ich schlichtweg für Staatliche Arroganz, ich kann jetzt versuchen mich durch die einzelnen Stellen durchzukämpfen bis ich den richtigen mal an den Apparat bekomme.


Das hat nichts mit "staatlicher Arroganz" zu tun, sondern vielemehr mit schlechter Kinderstube der Zollbeamten.

Hier findest Du eine Übersicht der Ansprechpartner für die FKS, nach Bundesländern sortiert.

Zuständig für ist jeweils das Deinem Wohnsitz nächstliegende Hauptzollamt.
Urban
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Beitrag von Urban »

@ Nigel

vorgestern an einem Freitag Vormittag, meine Frau erfuhr das erst am Freitag Abend und ich erst am Samstag Abend bei meiner Rückkehr aus Mecklenburg.
Wäre ich da gewesen hätte ich sofort was unternommen.

Gimli

Falls Du einen Link hattest kann ich den nicht entdecken
Nigel
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Re: Was darf der Zoll

Beitrag von Nigel »

ja das nenne ich "kalt" überrascht.

@gimli

konten deinen Link auch nicht sehen! ;)
Gimli
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Re:

Beitrag von Gimli »

Urban hat geschrieben:Gimli

Falls Du einen Link hattest kann ich den nicht entdecken

Danke - stimmt !

Das Kopieren allein reicht nicht, man muss den Link dann auch schon hier einfügen ... http://www.greensmilies.com/smile/smile ... ns_doh.gif

http://www.zoll.de/d0_zoll_im_einsatz/b ... index.html
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Re:

Beitrag von wischi »

Oricos hat geschrieben:
Bezüglich des Nachbarn ergibt sich doch sicher in der Zukunft noch die Chance einer Revanche...Ich befürchte nur, dass damit einen "gute Nachbarschaft" in den Bereich des Unmöglichen gerückt ist.

Leider ist es immer noch so, dass der deutsche Kleinbürger immer noch zum Denunziantentum neigt.

Man sollte aber auch bedenken, dass Behörden wie der Zoll oder der Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen sind.
Was die Beamten aber in keiner Weise davon befreit, die, wie oben erwähnt, "Verhältlichkmässigkeiten der Mittel" anzuwenden. Sie haben sich korrekt auszuweisen und Ihren Dienst anch Ihren "Dienstvorschriften" abzuwickeln.
Es wird aber wohl so sein, dass, falls Urban die verantwortlichen Beamten ausfindig machen kann, er nichts erreichen wird. Er war nicht selber vor Ort und kann das Verhalten der Beamten nur vom "Hörensagen" anprangern. Und da wird der Dienststellenleiter sich wohl vor seine Beamten stellen.
Ich würde mit der betreffenden Oma mal ein ernsthaftes 4-Augengespräch führen!
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Beitrag von garibaldi »

@urban: Du hast oben geschrieben, dass die Zollbeamten einfach etwas vom Esstisch mitgenommen haben, aber nicht, was das war. Das wäre doch eigentlich dann ein Raub, oder zumindest ein Diebstahl, und das kann's ja nun überhaupt nicht sein. Und selbst wenn es nur ein Brötchen war, ist es ein absolutes Unding, vom ganzen Rest der Veranstaltung mal abgesehen.
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Re:

Beitrag von Gimli »

garibaldi hat geschrieben:@urban: Du hast oben geschrieben, dass die Zollbeamten einfach etwas vom Esstisch mitgenommen haben, aber nicht, was das war. Das wäre doch eigentlich dann ein Raub, oder zumindest ein Diebstahl, und das kann's ja nun überhaupt nicht sein. Und selbst wenn es nur ein Brötchen war, ist es ein absolutes Unding, vom ganzen Rest der Veranstaltung mal abgesehen.


Kein Raub, sondern "Diebstahl mit Waffen" - was die Sache aber nicht besser macht !

Aber es müsste sich doch feststellen lassen, ob und was ggf. fehlt .... was sagt denn der Rumäne ?
Camperfrank
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Re: Was darf der Zoll

Beitrag von Camperfrank »

Vor 9 Jahren bemerkte ich schon, daß der Zoll verstärkt auf Baustellen unterwegs ist. In Sichtweite meines Wohnhauses verputzte ich mein Nebengebäude, und ich dachte die herankommenden Beamten wären von versteckter Kamera.
Ein paar Scherze meinerseitz und schwups hätte ich fast die Acht auf dem Rücken gehabt.
Das 70 m2 große Gebäude wurde durchsucht.
Weitherin wurde ich unter Druck gesetzt und großmaulig belehrt. Nicht über meine Rechte, sondern was ich alles zu tun hätte. Tagelang haben die dann im benachbarten Wald gehockt und mit Feldstechern zu mir rüber geschaut. Streifenfahrten wurden zur Tagesordnung.
Mein Anwalt riet mir das Geld für eine Klage in Lebensfreude zu stecken, als jahrelang zu prozessen oder eine Terrogruppe zu gründen :o .
Ein befreundeter Unternehmer (ausländische Wurzeln) wurde an seinem Rasenmäher, auf seiner Wiese fast erschossen, weil er nicht direkt stehen blieb. Bauherren müssen wohl aufs schlimmste gefasst sein.

Auf der einen Seite verstehe ich das, aber auf der anderen widerum nicht. Sicherlich ist ein junger Mann schnell vom Gerüst übers Dach verschwunden, aber die Mittel der verhältnissmäßigkeit sind bei weitem aus meiner Sicht überschritten. Ich habe noch nichts davon in den Nachrichten gelesen, daß Schwarzarbeiter aus dem Dachstuhl auf Beamte schießen.
Sinn und Zweck dieser Kontrollen möchte ich nicht disskutieren, aber pauschal immer mit dem größten Knüppel drauf, auch nicht befürworten.

BEi mir war es ein Unternehmer ohne Aufträge (der mich nicht kannte) der mich anzeigte. Ich denke das wird hier auch so sein. Muss nicht immer der Nachbar sein.
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Beitrag von KlausundMelitta »

Hallo Leidgeprüfte!

@gimli: Deine Einwände in allen Ehren - sie sind ok für die Theorie! Und sollten eigentlich allgemeine Praxis sein - sorry, ist aber in der Regel nicht so!!!!! Ich habe auf meinen Baustellen schon des öfteren solch "Überfall" erlebt und AUSSER EINMAL traten die Beamten in der geschilderten oder sehr ähnlich selbstherrlichen vorverurteilenden aggressiven Art und Weise auf!!!
Meiner Erfahrung nach sind das oft Menschen, die eine sehr enggefasste auch einseitige Ausbildung erhielten und häufig der dt. Sprache, insbesondere der Schriftform, nicht in jedem Falle 100 %-ig mächtig waren. Ein objektives emotionsloses und vorallem ohne Neidattitüden Handeln dieser Fahnder ist selten gegeben.
Ich habe mehrfach gegen derartiges Überschreiten vom "guten Ton" erfolgreich Beschwerden geführt - danach hatten wir lange Zeit Ruhe - zumal die Razzien auslösenden Anschuldigungen ALLE (samt und sonders!) auf verleumderisches "ich weiss was"-Geschwätz von betroffenen Nachbarn basierten.
Sorry, aber das konnte ich mir hier nicht verkneifen!
LG Melitta
Urban
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Beitrag von Urban »

vielen Dank für Eure Ratschläge,

heute war mein Rechtsanwalt bei mit essen, den hab ich natürlich auch direkt befragt,der riet mir abzuwarten bis der Fragebogen kommt, die wollen mit ziemlicher Sicherheit Rechnungskopien und Tätigkeitsdauer usw von mir haben......hab zwar wenig Lust auf den Schreibkram, aber habe ja auch ein reines Gewissen, da der Rumäne ja legal hier arbeitet.
Wenn der Fragebogen kommt weiß ich ja genau welche Behörde genau da war.
Was die da vom Tisch mitgenommen haben weiß ich leider nicht so genau.....aber wahrscheinlich war das eine Liste mit ein paar Telefonnummern und Notizen von mir.

Wie schon gesagt....ich habe im Prinzip überhaup nichts gegen Kontrollen.......finde die Art und Weise aber unmöglich.
1. die Unfreundlichkeit
2. das oberflächliche Vorzeigen des Dienstausweises
3. das mitnehnen eines Schriftstückes ohne entsprechende Quittung
4. keine Visitenkarte oder ähnliches hinterlassen
5. wir als Eigentümer wurden nicht informiert was da abgelaufen war obwohl der Rumäne unsere Tel hatte
(außerdem kann ich mir kaum vorstellen das die unsere Namen und unsere Adresse nicht kannten)


das die nicht vorher informieren war mir ja klar.....aber als fast alles vorbei war warum haben die nicht mal kurz durchgerufen

die hätten ja sowas sagen konnen wie zB Hallo wir sind hier Zollamt sowieso und haben bei Ihnen eine Kontrolle durchgeführt, alles in Ordnung Ihr Handwerker ist ja angemeldet, wir hinterlassen Ihnen eine Visitenkarte, Sie erhalten von uns noch einen Fragebogen und wünschen Ihnen noch ein schönes Wochende

So oder so ähnlich stelle ich mir vor sollten Kontrollen ablaufen....dann hätte ich mich auch überhaupt nicht geärgert.
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