Alles VEGAN oder was?

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nelly
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von nelly »

garibaldi hat geschrieben: ... Diese Wochenend-Fleischorgien sind aber jahreszeitabhängig - Stichwort Grillsaison! :lol:
Nenee, diese Wochenendfleischbergeinkäufer gab es schon immer und gibt es auch im WInter!

garibaldi hat geschrieben:Das mit der Milch ist ein ganz anderes Thema. Ich habe ja den leisen Verdacht, dass das so eine Art Mode ist mit der Laktose-Intoleranz, soll heißen, es gab sie sicher schon immer, aber so viele wie in letzter Zeit, das ist verdächtig. Wahrscheinlich ist das bei einigen nur eine Ausrede für die Verdauungsbeschwerden, die sie durch zu viel Fressen und Saufen ständig haben ...
Naja, ich sprach allerdings von den Chinesen. :roll:

garibaldi hat geschrieben:Die nächste aktuelle Mode in der Hinsicht ist Gluten-Unverträglichkeit ... ist auch schon sehr beliebt. ...
*räusper* Ich habe 'ne Weizen- und Roggenunverträglichkeit. :cool1
nelly
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von nelly »

dschaps hat geschrieben:... Es bleibt dabei: Der Mensch ist von seiner Körper-Physiologie her ein Allesfresser.: Die Darmlänge des Menschen ist um mehr als die Hälfte kürzer als bei einem Wiederkäuer ,einem reinen Pflanzenfresser. ...
Endlich habe ich die Erklärung! Genau wie meine Mutter habe ich einen etwas längeren Darm. Nun weiß ich, warum ich so gern Pflanzen fresse. :lach1
SuperDuty
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von SuperDuty »

Hallo garibaldi,
bitte etwas genauer lesen was ich aussagte, und auch mal etwas zu dem nachlesen, was die Wissenschaft heute über jene Zeit sagt, in der unsere Vorfahren von den Bäumen stiegen und es langsam zum aufrechten Gang kam. Zu jener Zeit gab es noch nirgendwo sonst - außer in Afrika - Wesen, die als unsere Vorfahren anzusehen sind. Ah, und größere Klimaveränderungen bedeuten nicht nur Frier oder Schwitz, sondern haben auch Folgen auf das Nahrungsangebot. Entweder kam eine Spezies damit zurecht, oder sie verschwand vom Globus.
Von Insekten, Maden usw. abgesehen, dürften unsere Vorfahren (die Mahlzähne und keine Reißzähne hatten) wohl erst mit der Benutzung von Werkzeugen in der Lage gewesen sein, Fleisch in ihren Speiseplan aufzunehmen.


Aber das ganze zerreden hilft nichts, es gibt heute etliche Studien und wissenschaftlich anerkannte Untersuchungen, die eindeutig belegen, dass mit dem Konsum tierischer Proteine das Risiko ganz erheblich zunimmt, den Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen zu erliegen.

Aber von mir aus darf jeder gerne so wie er mag :cool1
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von womofreundin »

Jaja, diese Allergien,
nur von der "Hopfen-und Malz" Allergie ist bisher noch nichts bekannt geworden :lach1 :lach1 :lach1

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SuperDuty
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von SuperDuty »

. . . im Dland, die :f haben sich eher auf Wein verlegt :cool1
Lira
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von Lira »

SuperDuty hat geschrieben: Aber das ganze zerreden hilft nichts, es gibt heute etliche Studien und wissenschaftlich anerkannte Untersuchungen, die eindeutig belegen, dass mit dem Konsum tierischer Proteine das Risiko ganz erheblich zunimmt, den Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen zu erliegen.
Selbst Arthroseprobleme werden durch den Verzehr tierischer Fette verstärkt, wie heute mittag im Gesundheitsgespräch auf Bayern2 zu hören war..... 8-)
(Esse zwar nicht allzuviel Tierisches, habs aber trotzdem auch :evil: )
SuperDuty
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von SuperDuty »

Ja Lira, es gibt eine ganze Reihe Krankheiten, von denen vermutet wird, dass Sie durch tierische Proteine zumindest begünstigt werden. Da mir dazu aber keine anerkannten Untersuchungen bekannt sind, habe ich diese auch nicht beim Namen genannt.
SuperDuty
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von SuperDuty »

dschaps hat geschrieben:. . . Ich selbst habe in meiner Internisten Praxis mehrmals Mangelerscheinungen bei Veganern, vor allen auch in der Schwangerschaft gesehen..
Aber: um Superduty bin ich wenig besorgt, denn er sagt ja, er ernähre sich 95 % vegan. Die 5 % nichtvegan reichen sicherlich aus, um seinen Bedarf an fettlöslichen Vitaminen zu decken. Gruß dschaps
Danke dschaps. In der Schwangerschaft und bei Kleinkindern hätte ich auch einige Bedenken zur absolut veganen Ernährung. Monika ist auf dem Gebiet der Ernährung und auch medizinisch ganz gut ausgebildet und hat damit die Sache bei uns zwangsläufig im Griff.

Darf ich in dem Zusammenhang hier mal meine Informationen zu den besagten Vitaminen anfügen:
Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen Vitamin A, E, D und K.
Bestimmte Gemüse und Früchte enthalten Beta-Carotin. Beta-Carotin ist die pflanzliche Vorstufe von Vitamin A, welches im Körper aus Beta-Carotin gebildet wird. Das dürfte also funktionieren.
Vitamin E ist in vielen Pflanzenölen reichlich enthalten, somit auch kein Problem.
Es bestand der Verdacht, dass mit einer geringen Aufnahme tierischer Produkte ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel vorliegen könnte. Im Rahmen der Adventist Health Study konnte jedoch nachgewiesen werden, dass es keine signifikanten Unterschiede zwischen Vegetariern, Veganern und Mischköstlern gab. Wir führen Vitamin D über angereicherten Soja-Yogurt und über Algen-Tabletten zu. Der Körper speichert Vitamin D, sodass ein Auffüllung des Depots nur in größeren Zeitabständen erforderlich wird.
Vitamin K1 ist in pflanzlichen Nahrungsmitteln reichlich vorhanden. Vitamin K2 wird von Bakterien im Darm gebildet. Ein Mangel ist bei ausgewogener Ernährung auch bei Veganern kaum zu befürchten.

Wie bei jeder Ernährungsweise, ist es auch bei Vegetariern und Veganern wichtig, sich aus der breiten Palette der Möglichkeiten ausgewogen und vielseitig zu bedienen. Und Vorsicht mit Nahrungsergänzungsmitteln! Ein zu Viel kann bei bestimmten Vitaminen zu Schäden führen.
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von garibaldi »

SuperDuty hat geschrieben:Hallo garibaldi,
bitte etwas genauer lesen was ich aussagte, und auch mal etwas zu dem nachlesen, was die Wissenschaft heute über jene Zeit sagt, in der unsere Vorfahren von den Bäumen stiegen und es langsam zum aufrechten Gang kam. Zu jener Zeit gab es noch nirgendwo sonst - außer in Afrika - Wesen, die als unsere Vorfahren anzusehen sind. Ah, und größere Klimaveränderungen bedeuten nicht nur Frier oder Schwitz, sondern haben auch Folgen auf das Nahrungsangebot. Entweder kam eine Spezies damit zurecht, oder sie verschwand vom Globus.
Von Insekten, Maden usw. abgesehen, dürften unsere Vorfahren (die Mahlzähne und keine Reißzähne hatten) wohl erst mit der Benutzung von Werkzeugen in der Lage gewesen sein, Fleisch in ihren Speiseplan aufzunehmen.


Aber das ganze zerreden hilft nichts, es gibt heute etliche Studien und wissenschaftlich anerkannte Untersuchungen, die eindeutig belegen, dass mit dem Konsum tierischer Proteine das Risiko ganz erheblich zunimmt, den Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen zu erliegen.

Aber von mir aus darf jeder gerne so wie er mag :cool1

Ich lese schon genau, und gerade deshalb ist mir aufgefallen, dass bei Deiner Argumentation die Tiergruppe der Allesfresser einfach nicht vorkam. Das mit den Reißzähnen ist wohl kaum nötig, wenn man über andere Mittel zum Erlegen von Beute bzw. zum erzielen von tierischer Nahrung verfügt. Reißzähne brauchen nur reine Raubtiere, die auf vier Füßen laufend ihre Beute durch entsprechende Bisse zur Strecke bringen müssen. Abgesehen davon sind auch unsere so ziemlich nächsten Verwandten, die Schimpansen keine reinen Pflanzenfresser, die nehmen auch gerne mal Kleingetier zu sich. Dass der Mensch bzw. seine Vorfahren von 2 Mio. Jahren Großwildjäger gewesen wären, hat ja keiner behauptet, aber dass tierische Nahrung (in welcher Form auch immer, Insekten, Maden, Fische, Muscheln, Schnecken, Reptilien, Amphibien, Kleinsäuger?) auf seinem Speisezettel stand, davon bin ich nach wie vor überzeugt, sonst wäre er einfach anders gebaut. Eingeborene in Amazonien jagen Vögel mit Blasrohren und Vogelspinnen mit einem sehr einfachen Trick ohne Werkzeug! Und außerdem kann der Mensch viele Pflanzen wenn überhaupt auch nur in irgendwie behandelter Form verwerten, dazu braucht es also auch Kulturtechniken, die sich erst entwickeln mussten. Das spricht gegen die Klimawandel-These, denn als reine Pflanzenfresser hätten die Vormenschen eine viel schlechtere Überlebenschance gehabt!

Und was die Risiken angeht: Zum einen gilt auch hier: Die Menge macht das Gift. Zum anderen muss man dabei auch berücksichtigen, dass wir alle eigentlich wesentlich älter werden als es unserer Natur ursprünglich entspricht. Da sind Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen genau genommen eigentlich natürlich. Was nicht heißen soll, dass die Risiken nicht unter anderem auch ernährungsabhängig sind, das zu bestreiten wäre ja albern. Im Übrigen bin ich natürlich durchaus der Meinung, dass der Anteil tierischer Nahrung am Gesamtnahrungsverbrauch der Vormenschen eher gering gewesen sein dürfte, ganz sicher wesentlich geringer als beim durchschnittlichen heutigen Industriestaaten-Bewohner.
SuperDuty
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Re: Alles VEGAN oder was?

Beitrag von SuperDuty »

Nur mal so:
http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drac ... rmenschen/
http://de.wikipedia.org/wiki/Stammesges ... s_Menschen
Es ist eindeutig nachgewiesen, dass unsere Urvorfahren von Pflanzen lebten und erst irgendwann in der Entwicklungsgeschichte auch Fleisch mit in den Speiseplan aufnehmen konnten. Aber wer es anders sehen möchte - bitte. Das bleibt jedem überlassen.
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