Februar 2015 ...... in Spanien

... eure Reiseberichte aus Spanien
Fibi
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Fibi »

Danke fürs Mitnehmen und ich wünsch dir jetzt einfach mal
für die nächsten Wochen nur Erholung, keine Komplikationen
und Pannen und ganz viel Spaß und Freude :)

LG Fibi :P

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Lira
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Lira »

Meine Lieben,

seid bedankt für eure netten und aufmunternden Kommentare. Meine technischen Probleme scheinen alle wirklich gelöst.
Im Moment gibt es nicht viel zu berichten, ausser, dass es mir sau-gut geht..... :lol:
Es geht schon weiter, dauert aber bissi.....

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Lira
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Lira »

19- Cambrils - nicht das Wetter das man sich so vorstellt.jpg
20- Der Stellplatz Playa y Festa bei Cambrils mit Stellplätzen direkt am meerig rauschenden Meer.jpg
Donnerstag, 12. Februar 2015

Die Nacht war, vom regelmäßigen Geräusch des Meeresrauschens abgesehen, sehr ruhig.
Dieses beruhigende Meeresrauschen, ich liebe es. Dafür war dieser Campingplatz, der in der niederländischen SP-App als Stellplatz bezeichnet und hochgelobt ist, schon recht. Ansonsten welliger teils unbefestigter Untergrund, manche Dauercampingplätze total vernachlässigt, wozu die Sturmschäden, die in den letzten Wochen entstanden sein dürften, ihren Beitrag noch leisten.
Freistehen ist derzeit in Spanien schwierig, die Polizei räumt regelmäßig auch die Plätze, an denen wir im Dezember noch so schön standen. Teilweise sollen sogar, wie zB an unserem „Weihnachtsplatz unter Palmen“, Krallen an den Fahrzeugen angebracht werden, die dann erst nach Zahlung von mehr als 100€ wieder entfernt werden. Also ist es die bessere Wahl, offizielle Stellplätze anzufahren.

Mein heutiges Ziel ist aber der Campingplatz rund 80km vor Valencia, auf dem viele Alleinfahrer überwintern oder zumindest Station machen. Vielleicht kann ich ja hier einen Reisepartner generieren, der mit mir weiter in den Süden fährt. So folge ich der N340, an deren Straßenränder in schöner Regelmässigkeit Monoblock-Stühlchen stehen, auf der mal eine mehr oder weniger Schöne sitzt und auf Kundschaft hofft, auf rund 140km und höre den zweiten Teil eines kürzeren Hörbuches fertig.

Am Camping melde ich mich für 2 Nächte an, parke ein, lade mein Fahrrad ab und fahre mal rum. Die bekannten Gesichter sind noch genau da anzutreffen, wo ich gemeint hatte, wo sie sein sollten. Großes Hallo. Viel zu erzählen – netter Nachmittag, der in einen lustigen Abend mit Musik und Tanz in der Campingplatzkneipe übergeht. So ist es gut.


Freitag, 13. Februar 2015

Es gibt nicht viel zu berichten bzw. was die Weltöffentlichkeit erfahren sollte, was ich an diesem Tag alles so erlebt und getan hatte. Mit wenigen Worten: Es war sehr schön. Auch gibt es keine Bilder.
Am Abend erreicht mich von Melitta eine sms, ich möchte auf den vereinbarten Platz rund 270km südlicher vor der Mittagspause kommen, sonst wäre eine Reservierung nicht zu halten, es sei alles rappelvoll, die Polizei würde rücksichtslos alles räumen und bestrafen.


Samstag.14. Februar 2015


Weit vor neun Uhr fahre ich aus dem Campingplatz, Karin kommt eben vom Morgeneinkauf, ich erkläre ihr, dass ich es eilig habe und mich deshalb nicht von allen persönlich verabschieden könnte und sie viele Grüße ausrichten möge. An geeigneter Stelle im weltweiten Netz setze ich am Nachmittag eine entsprechende Nachricht. Fahre noch an einem Mercadona vorbei, um die Vorräte aufzufüllen und dann auf die 340 und später auf die Autobahn, die in Valencia irgendwie mitten im Stadtverkehr endet. Navigazie möchte mich wieder mittensrein lotsen, um wohl 100m Strecke zu sparen, aber nachdem ich da im Dezember mit dem Fahrrad herumgefahren bin, habe ich die richtige Orientierung und bleibe auf den vierspurigen Straßen, die mich auch tatsächlich wieder aus der Stadt herausleiten. Es geht weiter.
21- Auf dem Weg nach Süden.jpg
22- Ja - wer schaut denn da auf die Autobahn.jpg
Die Landschaft verändert sich, die Berge werden wieder höher, der Bewuchs wird weniger, die Gegend eindeutig magerer bis steiniger, aber kein festes Gestein, sondern gelbliches weiches, beinahe wie Tuff. Darauf gedeihen gedrungene Magerpflanzen, die grau aussehen, ab und zu sieht man einen blühenden Mandelbaum. Die Bebauung an der Küste ist – schlichtweg schrecklich. Viele Wohnbunker, hoch, mehr oder weniger verkommen, so genau sieht man das von der Autobahn aus nicht.
Ich höre ein neues Hörbuch, eineinhalb CDs, dann ist meine Aufmerksamkeit gefragt und der Klassiksender, mein neuer spanischer Freund, der mich seit Einfahrt in dieses Land begleitet, sendet leise beruhigende Musik.
Um 12.40h melde ich „Bin da“ an Melitta, sie kommt heran, die Stellplatzchefin gleichwohl, ich werde eingewiesen in meinen Platz, der vorletzte freie, der allerletzte wird von einem niederländischen Kasten besetzt, auch dieser Platz war reserviert.
Großes Hallo – wir sitzen mal im neuen Carthago der so nicht ganz soviel Freude wegen der vielen Fehler bereitet und trinken ein Willkommensbier. Blablabla – wir sollten wegen des wirklich schönen Wetters noch Radeln gehen – gesagt – getan.
23- ganz aussen an der Spitze hinter der rechts dann Alicante liegt - wie heisst das nur......jpg
Es kommen 15km zusammen, am Abend sitzen wir noch im Carthago und unterhalten uns ausführlich, schauen Bilder, Klaus erzählt interessante Geschichten aus seiner Seefahrerzeit, sehr schön, sehr nett, sehr stimmig. Alles gut.
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Lira »

24- Blick in Richtung Alicante.jpg
25- Wer kennt diese Blume und kann sie benennen....jpg
Sonntag, 15. Februar 2015

Wir wollen nach Alicante mit der Tram fahren, eine tolle Einrichtung, wirklich. Sieht alles relativ neu aus und funktioniert allerbestens. Gehen schon um halb neun los, ein freundliger Signore hilft uns beim Lösen der Fahrkarten in der Bahn (1,45€p.P.) und wir fahren erwartungsfroh in die Stadt. Hier fanden gestern offenbar Feierlichkeiten anlässlich dieses Valentintages statt – die gesamte Innenstadt ist aufs fürchterlichste vermüllt. Selbst im Hafenbecken sammelt sich der Müll – mitsamt einem versenkten Einkaufswagen aus einem Supermarkt. Was für ein Dreck. Die vielen städtischen Arbeiter wissen offenbar gar nicht, wo sie anfangen sollen, viele von ihnen sind unterwegs, um dem Müll Herr zu werden. Schlimm. Was bin ich froh, dass wir gestern abend in dieser Massenveranstaltung nicht in der Stadt waren, sowas vertrage ich ja gar nicht.
26- Sonntagmorgen in Alicante angekommen.....jpg
27- Gigantischer Ficus....jpg
28- Tolles Haus hinter der Palme.jpg
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Lira »

In Alicante...
29- Fussgängerzone auf Mosaik in Alicante.jpg
30- Straßenszene.jpg
31- Auch wenn man die Fotografin sieht - der Müll ist schon auch unübersehbar.jpg
32- Alicante.jpg
33- Alicante.jpg
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Lira »

Wir gehen in der Stadt umher, das Museumsboot im Hafen ist leider geschlossen, dann suchen und finden wir den Aufzug zur Burg Santa Barbara, fahren hinauf, sehen uns da oben alles an, trinken einen Kaffee bzw. Tee und wandern herum, uns angeregt unterhaltend.
34- Alicante, klar.jpg
35- Blick vion der Festung.jpg
36- Blick von der Festung über einen Teil der Stadt.jpg
37- Festung.jpg
40- Auch Kunst.....jpg
Wir beschliessen, zu Fuss runterzulaufen, kommen an einem wunderschön gelegenen Lokal vorbei, bzw. wir kommen eben nicht vorbei, sondern müssen quasi zwanghaft einkehren. Eine wunderbare Einkehr. Es gibt Tortellini und Salat und Wasser und Rotwein und viel Sonne von vorne, herrrrrrrrrrrlich.
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Lira »

38- Kunstwerk in der Festung ......jpg
39- ..... aus den Scherben von Gerätschaften verschiedener Epochen. Toll......jpg
41- Blick zum Hafen.jpg
42- Festung.jpg
43- Blick in die Ferne.jpg
Danach gehen wir hinunter, steigen im ersten Stock in den Aufzug der uns ratzfatz beinahe auf Meeresniveau bringt und laufen weiter durch die Stadt – um mit der Tram wieder heimwärts zu fahren.
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Lira »

44- Noch ein Blick übers Meer.jpg
45- Auch solche Ansichten gibt es in Alicante.jpg
46- Ab in den Untergrund - die moderne Bahn in Alicante.jpg
Der Plan ist, mit dem Zug in die andere Richtung mit den Rädern nach Benidorm zu fahren.
Gesagt - getan. Kommen dann ca. kurz vor vier in Benidorm an – diesem Manhattan der Costa Blanca – fürchterlich – Klaus schimpft entsetzlich, zu Recht – ja, es war einen Versuch wert, die Strandpromenade entlangzuradeln – hätte man sich auch sparen können wie den gesamten Ausflug dahin,wo schon die Bahnfahrt 2,50€ kostete (was ich echt superbillig finde für 45min. Fahrt), ansonsten aber wirklich nichts, gar nichts, geboten war. Außer schön in einem Lokal in die Sonne zu blinzeln – und dem Fahrradtacho doch sage und schreibe 22km gutzuschreiben....
47- So hässlich dass es schon wieder faszinierend ist - Benidorm.jpg
48- Das Manhatten Spaniens - Benidorm.jpg
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Zuletzt geändert von Lira am Mo 23. Feb 2015, 15:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Lira »

49- Benidorm wie es sich präsentiert.jpg
Also wieder zurück – bevor wir ganz nach Hause gehen, gibt es noch ein Glas Rotwein in einer Bar, danach heim – jeder in sein Wohnmobil, ich hab noch Körperpflege vor, habe morgen ein „Blind Date“ mit einer Alleinreisenden, die ich nicht kenne. Ruhiger Abend. Alles gut.


Montag, 16. Februar 2015

Trödle morgens bissi rum, veranstalte noch VE, bezahle (12 Euro pro Nacht) und verlasse Melitta und Klaus und den Stellplatz in El Campello – Campello Beach. Die Strecke geht durch Alicante hindurch, immer schön der N332 gen Süden folgend. Knapp 100km habe ich zu bewältigen, geht alles recht gut, komme an etlichen Salinen vorbei, sehe immer viel zu spät die Parkmöglichkeiten, um bissi rumzustiefeln und Bilder zu machen. Ist wohl auch meinem spannenden Hörbuch geschuldet, dem ich konzentriert während der Fahrt lausche. Vielleicht doch nicht so gut, auf der Strecke Hörbuch zu hören....
Charlotte gibt mir die Koordinaten auf, wo ich auf sie treffen kann – stimmt alles ganz genau, schicke ihr eine sms – 20km noch – die sind auch schnell geschafft. Da sitzt sie auch schon – in einem Freisteherparadies, überall in den Straßen stehen hier die Wohnmobile aller möglicher Nationen herum. NL, B, F, GB, D und natürlich E. Sie sei seit Donnerstag hier, nein, hier würde nicht geräumt werden wie sonst an so vielen Plätzen in Spanien mittlerweile.
Wir verstehen uns auf Anhieb, schwingen uns auf die Räder und fahren die Strandpromenade am Mar Menor entlang. Sehr schön, tolles Wetter, eine Einkehr muss sein. Wir plaudern, essen Gemüsetapas, trinken ein Glas Wein und noch eins....... lachen, erzählen uns Geschichten aus unseren Leben, als es schattiger wird, bezahlen wir, radeln zurück, an der letzten sonnigen Einkehrmöglichkeit gibt es noch eine „Weinglaseinkehr“ wie Charlotte es nennt – ihr flackert eine Whatsapp rein – Jürgen und Laura, auch je mit einem Wohnmobil unterwegs, sind hier und haben unsere Fahrzeuge gefunden. Sie werden instruiert, die wenigen Meter bis zu unserem Standort zu kommen, paar Minuten später biegen sie schon um die Ecke. Großes Hallo, ich kannte beide noch nicht, mit Laura hatte ich mich schon öfter geschrieben,da gleiches Schicksal.
Später fahren wir alle vier mit den Rädern nochmals an der Promenade entlang und finden eine Einkehr, bei der wir um diese für Spanier frühe Zeit die einzigen Essensgäste sind. Wir unterhalten uns mit dem lustigen und aufgeschlossenen Kellner ausführlichst, Laura als Italienerin ist natürlich wortführend, der Kellner fragt ausführlich, was heisst dieses und jenes in Deutsch und ist sehr gelehrig. Wir haben viel Spass, radeln, als es schon dunkel ist, gutgelaunt zurück. Lauta hat Lust auf einen „Mädelsabend“ - und so treffen wir uns noch in ihrem schönen Wohnmobil, um bissi Sekt zu trinken und Frauengespräche zu führen. Sehr nett.
Ein wunderschöner geselliger Tag war das.


Dienstag, 17. Februar 2015

Charlotte braucht Ortswechsel und fährt am späten Vormittag ab, sonst bekommt sie den Lagerkoller. Das Wetter ist wieder schlechter geworden, sehr windig bis stürmisch, dunkle Wolken werden vom Wind über die Landschaft getrieben, ich überlege, was zu tun ist. Laura geht es nicht gut, sie verzieht sich in ihr Wohnmobil.
50- Freisteherparadies am Mar Menor - wir stehen natürlich bissi schöner.....jpg
51- Auch mehrstöckige Wohnmobile gibt es.jpg
Ich sitze erst noch bei Jürgen im Wohnmobil, später in meinem, um ein wenig zu lesen. Irgendwie habe ich auch Lust auf Ortswechsel und verabschiede mich später von beiden.

Der Leuchtturm auf der anderen Seite des Mar Menor ist mein Ziel, dort würde ich sehr gerne übernachten.
51- Bewegtes Meer hinter dem Mar Menor.jpg
53- So hätte ich gerne übernachtet - aber ganz alleine in DEM Sturm.....jpg
Ich stiefle ein wenig herum, die Windböen sind grausam und rütteln und schütteln das Kästchen. Soll ich hier – so ganz alleine in diesem Wind übernachten? Nein, dazu fehlt mir dann doch der Mut. Also – ich fahre weiter. Schaue nach den Stellplätzen in Cartagena. Der erste, den ich anfahre, liegt an einer stark befahrenen Straße neben einer Tankstelle und ist komplett leer. Ich nutze die Gunst der Stunde und leere meine Tanks, die es zwar noch nicht bräuchten, aber man sollte dies ja bei jeder passenden Gelegenheit tun. Also wenigstens was. Den nächsten SP finde ich schlichtweg nicht. Die Garmina jagt mich durch allerengste Gässchen, es gibt dort viele Baustellen - irgendwann gebe ich entnervt auf.
Was tun?
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Re: Februar 2015 ...... in Spanien

Beitrag von Lira »

Meine nächsten Koordinaten von Stellplätzen liegen ein Stück südlicher an der Küste.
Eine Nachricht von Charlotte klackert herein, ich schreibe ihr mein Missgeschick – darauf sie – komm doch her, wäre nett. Gesagt, getan, eine gute Stunde später fahre ich auf den herrlich am Meer gelegenen offiziellen Stellplatz mit großzügigen aufgezeichneten Parzellen, auf dem etliche frei sind, auch eine genau neben ihrem Wohnmobil. Es ist schon halb sieben Uhr abends, als ich eintreffe, wir gehen zusammen in ein kleines nahegelegenes Lokal, sind bis auf zwei jüngere Männer, die beide auf ihren Mobiltelefonen herumdatteln, die einzigen Gäste. Die Wirtin hatte eben hinausgeputzt und auf unsere Nachfrage bekommen wir noch Getränke und eine Kleinigkeit zum Essen. Frauengespräche.....


Mittwoch, 18. Februar 2015

Schlechtes Wetter. Wind, Sturm gar – von der so gesuchten Sonne – keine Spur. Wir spazieren am Strand entlang, heute steht ein Ortswechsel nach Bolnuevo an.
54- Bewegtes Meer auch bei Calanegra.jpg
55- Ob die See die Seele auch glättet, wenn man vor lauter Wind die Kamera nicht halten kann....jpg
56- Blick in ein Plastikhaus.jpg
Wir machen uns auf – fahren unabhängig voneinander los, erster Halt ist oben am großen Kreisverkehr der Mercadona, ich muss bissi was einkaufen, schließlich habe ich am nächsten Tag Geburtstag – da darf der Sekt nicht ausgehen. Danach spielt mir die Garmina wieder einen Streich – sie jagt mich auf eine Seitenstraße, die an einem verschlossenen Tor innerhalb eines Gutshofes endet. Ich hatte wieder Hörbuch gehört – und es nicht realisiert, dass ca. 800m vorher schon mal ein (offenes) Tor war – dieses ist nun geschlossen, ich bin gefangen. Sowas Doofes auch. Nachdem ich ausgestiegen bin und mir die Sache näher betrachtet habe, setzt sich das Tor in Bewegung, es öffnet sich ferngesteuert, gerade so weit, dass ich durchkomme, ohne mit den Spiegeln am Torpfosten bzw. dem Metalltor zu schrappen. Pah. Nochmal gut gegangen. Jetzt aber weiter nach Bolnuevo. Charlotte ist, nachdem ich von meiner Gutshof-Affäre zurück auf die Hauptstraße komme, plötzlich hinter mir und so fahren wir dann doch im Konvoi in Bolnuevo ein. Beziehen Stellung auf einem großen Parkplatz, auf dem nun ein „Camping verboten“-Schild steht, das vor rund 2 Wochen, als Charlotte schon mal hier war, da noch nicht stand. Und – es sind ca. 10 andere Wohnmobile hier. Wir parken also ein und machen uns zu Fuß auf Erkundungstour. Fragen als erstes auf dem CP, auf dem sehr viele Überwinterer sind, auch solche, die solo verreisen. Camping ist rappelvoll, keine Chance, auch nur eine Nacht zu bekommen. Legitimiert dieser Umstand nicht das freie Stehen? Wir wollten am Abend zum Stammtisch der Alleinfahrer, der in einem Lokal dort stattfindet. Begrüßen zunächst einige der Überwinterer, die sind aber weitgehend mit Boule-Spielen beschäftigt und so gehen wir wieder los – um uns in einer „Weinglashandlung“ wie Charlotte es nennt, uns ein Glas Wein zu genehmigen.
Vorher finden wir aber noch in einer Nebenstraße einen ruhig gelegenen Parkplatz, es wird uns doch zu blöd, auf dem großen Parkplatz neben dem Verbotsschild zu stehen wie auf dem Präsentierteller.
Als wir uns auf den bequemen Sitzen außen im Lokal niederlassen, sehen wir schön eines nach dem anderen der Wohnmobile wegfahren, die auch auf dem Parkplatz gestanden waren. Es wurde also mal wieder geräumt....
Am Abend großes Hallo im Stammtisch-Lokal, nett, sehr nett....
Auch Laura und Jürgen kommen, sie parken und übernachten allerdings auf dem großen Parkplatz, völlig unbehelligt.


Donnerstag, 19. Februar 2015

Am Vormittag kommen Laura und Jürgen nochmal vorbei, um mir zu gratulieren, Rita kommt mit dem Rad vorbei, wir sitzen in einem kleinen Park auf einer Bank in der Sonne und stoßen auf meinen Geburtstag mit Kräutertee an – naja, wir müssen ja alle noch Fahren.
57- Fahrt ins Landesinnere.jpg
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