Vulkanasche

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Cruiser
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Cruiser »

garibaldi hat geschrieben:
Also: Eumetsat ist kein Satellit, sondern die Organisation, die die Wettersatelliten betreibt.
Die Aufnahme stammt vom Satelliten Meteosat 9

Nun, wie der Satellit letztendlich heißt, ist doch irrelevant. Fakt ist, dass es sich um ein Satellitenbild handelt, welches Du, nach eigener Aussage, zu lesen imstande bist.


und ist eine elektronisch aufbereitete Infrarot-Aufnahme (das wird immer so gemacht, damit es besser lesbar ist.)

Ich wollte es dir so einfach wie möglich machen........


Der Nachteil von Infrarot-Aufnahmen in unserem Fall ist, dass hier normale Wasserdampfwolken und Aschewolken unter Umständen gleich rot erscheinen, da Infrarot hauptsächlich Temperaturen der in der Athmosphäre befindlichen Schwebstoffe (egal ob Wasserdampf oder sonstiges) erfasst und nicht Farben im für Menschen sichtbaren Spektrum.

Die verschiedenen Wolken (Wasserdampf, Sedimente) wurden unterschiedlich eingefärbt, der Lesbarkeit halber, das Grundprinzip ist aber erhalten geblieben.

Was auf dem Bild im Einzelnen zu erkennen ist, dazu müsste man eine ausführliche Analyse am Bild durchführen, das können wir hier nicht machen, da wir nicht mit dem Finger auf bestimmte Punkte deuten und diese erläutern können

Das lässt sich, in einem Grafikprogramm, ganz einfach mit Zeigern bewerkstelligen.

schon gar nicht über das ganze Bild hinweg, das ja ganz Europa plus Mittelmeerraum zeigt.

Auch hier empfehle ich ein einfaches Grafikprogramm. Damit lassen sich auch Ausschnitte fertigen.

Da tut sich natürlich enorm viel. Man könnte allenfalls so vorgehen, dass man sich fragt, was bedeutet diese oder jene Form über der französischen Atlantikküste zwischen Biskaya und Loiremündung (nur so als Beispiel)

Das sollte doch, für einen geübten Satellitenbildleser, keine allzu große Herausforderung darstellen.

Ich denke aber, das würde hier zu weit führen

Unsere Datendank verkraftet noch ein paar Gigabeyt ;)

Nur so als kleine Andeutung: nördlich der Nordwestecke Spaniens, also in der westlichen Biskaya, erkennt man ein ganz kleines, leichtes Zwischentief ...

Mag sein, mich interessiert aber, wo auf dem Bild die Vulkanasche ist.
garibaldi
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Re: Vulkanasche

Beitrag von garibaldi »

Ich hab' ehrlich gesagt keine Lust mehr auf das Thema, schon gar nicht, jetzt das Foto zu bearbeiten und diverse Kleinigkeiten darauf rauszuarbeiten. Im Übrigen ist die Aschewolke über Deutschland eh schon so zerfasert gewesen, dass man sie kaum noch anhand einer Einzelaufnahme erkennen konnte, da bräuchte man schon eine Bilderserie, auf der man ihre Bewegungsabläufe verfolgen könnte. Die Aufnahme hier ist, wenn mich nicht alles täuscht, etwas älter als das Flugverbot, aber was soll's.

Eins wäre noch anzumerken, der Vollständigkeit halber:
Die Behauptung, die Entscheidungen zum Flugverbot wären ausschließlich auf Grund der britischen Computersimulationen entstanden, ist schlicht falsch. Es hat eindeutig Messungen in Deutschland gegeben, unter anderen eine Lasermessung in Leipzig, die eine extrem hohe Aschekonzentration in einer kritischen Höhe in dem gemessenen Segment ergeben hat.

Übrigens gibt es zu dem Thema eine ganze Masse Informationen auf Zeit.de. Ein guter Artikel ist zum Beispiel der hier:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-0 ... kan-falcon
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Cruiser »

garibaldi hat geschrieben:Ich hab' ehrlich gesagt keine Lust mehr auf das Thema, schon gar nicht, jetzt das Foto zu bearbeiten und diverse Kleinigkeiten darauf rauszuarbeiten.

Hmm, verstehe.


Im Übrigen ist die Aschewolke über Deutschland eh schon so zerfasert gewesen, dass man sie kaum noch anhand einer Einzelaufnahme erkennen konnte,

Dann will ich das mal auflösen: Die Vulkanasche ist Orange-, Regenwolken Rot- und Saharasand Mangentafarbig.

da bräuchte man schon eine Bilderserie, auf der man ihre Bewegungsabläufe verfolgen könnte. Die Aufnahme hier ist, wenn mich nicht alles täuscht, etwas älter als das Flugverbot, aber was soll's.

Die Aufnahme wurde am späten Sonntagmittag gefertigt.

Eins wäre noch anzumerken, der Vollständigkeit halber:
Die Behauptung, die Entscheidungen zum Flugverbot wären ausschließlich auf Grund der britischen Computersimulationen entstanden, ist schlicht falsch. Es hat eindeutig Messungen in Deutschland gegeben, unter anderen eine Lasermessung in Leipzig, die eine extrem hohe Aschekonzentration in einer kritischen Höhe in dem gemessenen Segment ergeben hat.

Darüber konnte ich nichts finden, hast Du eine Quelle?

Übrigens gibt es zu dem Thema eine ganze Masse Informationen auf Zeit.de. Ein guter Artikel ist zum Beispiel der hier:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-0 ... kan-falcon

Zitat aus dem besagten Artikel:
Doch wie gefährlich ist die Asche, besonders für Flugzeuge? Wurde der Luftraum zu Recht gesperrt? Darauf brachte auch der Forschungsflug keine Antworten.

und
Von der Wissenschaft darf die Öffentlichkeit mehr verlangen als Trial-And-Error.


>>Luftraumsperrung war unnötig<<

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Re: Vulkanasche

Beitrag von garibaldi »

Cruiser hat geschrieben: Dann will ich das mal auflösen: Die Vulkanasche ist Orange-, Regenwolken Rot- und Saharasand Mangentafarbig.
Na also, dann siehst Du Sie doch eh selber, warum soll ich Dir sie dann zeigen? :mrgreen:



Cruiser hat geschrieben:Die Aufnahme wurde am späten Sonntagmittag gefertigt.
Mag sein, so genau habe ich die Bilder nicht mehr in Erinnerung, und nachschauen wollte ich auch nicht mehr.

Cruiser hat geschrieben:
Garibaldi hat geschrieben:Eins wäre noch anzumerken, der Vollständigkeit halber:
Die Behauptung, die Entscheidungen zum Flugverbot wären ausschließlich auf Grund der britischen Computersimulationen entstanden, ist schlicht falsch. Es hat eindeutig Messungen in Deutschland gegeben, unter anderen eine Lasermessung in Leipzig, die eine extrem hohe Aschekonzentration in einer kritischen Höhe in dem gemessenen Segment ergeben hat.

Cruiser hat geschrieben:Darüber konnte ich nichts finden, hast Du eine Quelle?
Die Zeit, letzte Druckausgabe, im Dossier, Seite hab' ich nicht im Kopf.


Cruiser hat geschrieben:Zitat aus dem besagten Artikel:
Doch wie gefährlich ist die Asche, besonders für Flugzeuge? Wurde der Luftraum zu Recht gesperrt? Darauf brachte auch der Forschungsflug keine Antworten.

Etwas nicht zu wissen ist doch wohl kaum ein Grund, eine mögliche Gefahr zu ignorieren! Das ist ja absurd!

Cruiser hat geschrieben: und
Von der Wissenschaft darf die Öffentlichkeit mehr verlangen als Trial-And-Error.

Zu fliegen, ohne zu wissen, ob ein Risiko besteht und gegebenenfalls wie hoch es ist, ist aber eben genau Trial-And-Error!

#

Schön und gut, nachdem der Luftraum gesperrt worden war, hat man also festgestellt, dass höchst wahrscheinlich keine Gefahr bestand. Vorher wusste das aber keiner. Ist es nicht merkwürdig, dass die Flugzeugbauer, Airlines etc. bis Sonntag keine Ahnung hatten, wie viel Asche die Triebwerke vertragen, und jetzt wissen sie es auf einmal? Und übrigens:Dieses Zitat stammt aus Deinem zweiten Link:
Die CAA ist sich offenbar darüber klar, dass die Freigabe des Luftraumes und ihre neuen Grenzwerte kein absolutes Nullrisiko darstellen, eher handelt es sich um eine Abwägung gegenüber den Risiken des Null-Verkehrs am Himmel. Dies geht auch daraus hervor, dass sie die Airlines dringend auffordert, nach jedem Flug die Triebwerke genau zu inspizieren.

Was heißt das konkret? Nichts anderes, als dass sie es auch jetzt noch nicht genau wissen! Sie sind aber bereit, ein gewisses (sicher nicht sehr großes) Restrisiko einzugehen, um wirtschaftliche Schäden zu vermeiden.

Fazit: Zum Zeitpunkt der Luftraumsperrung konnte definitiv niemand eine eindeutige Aussage treffen, welches Risiko konkret bestand. Damit war die Voraussetzung gegeben, auf Nummer Sicher zu gehen und den Luftraum zu sperren. Dass im Nachhinein festgestellt wird, dass es nicht nötig gewesen wäre, ändert an dieser Tatsache absolut nichts. Hinterher ist man immer schlauer!
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Cruiser »

garibaldi hat geschrieben: Fazit: Zum Zeitpunkt der Luftraumsperrung konnte definitiv niemand eine eindeutige Aussage treffen, welches Risiko konkret bestand. Damit war die Voraussetzung gegeben, auf Nummer Sicher zu gehen und den Luftraum zu sperren. Dass im Nachhinein festgestellt wird, dass es nicht nötig gewesen wäre, ändert an dieser Tatsache absolut nichts. Hinterher ist man immer schlauer!

Mein Fazit:
Es lagen keine Beweise vor. Keiner der Verantwortlichen hatte bis zum 21.4. versucht, sein Asche-Gespenst überhaupt zu untersuchen. Wieder einmal folgten die Gläubigen dem Propheten Computer: Ein Computermodell mit angenommenen Daten liefert dem Gläubigen seine gewünschten Glaubensbeweise und damit den Befehl: Der Luftverkehr über Europa ist zu sperren. Ich will nur hoffen, dass nicht eines Tages, ein Computermodell mit angenommenen Daten, ein Militär-Manöver in Russland, als einen russischen Überfall auf Deutschland deklariert. Wenn wir dann genau so verfahren, wie jetzt mit der Vulkanasche......dann gute Nacht liebe Welt.

Na also, dann siehst Du Sie doch eh selber, warum soll ich Dir sie dann zeigen?

Mach dir keine Sorgen, Du hast mir schon gezeigt, was ich wissen wollte ;)
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Re: Vulkanasche

Beitrag von garibaldi »

Woraus hätte denn Deiner Meinung ein Beweis bestehen sollen, aus einem Flugzeugabsturz?

Wieso beharrst Du darauf, dass es keinerlei Messungen gegeben hätte? Alle Quellen, die ich zu dem Thema gefunden habe, haben übereinstimmend ausgesagt, dass es Messungen gegeben habe, zum einen am Hohenpeißenberg, wo die (angeblich?) einzige deutsche Wetterstation ist, die technisch zur Messung von Vulkanasche ausgerüstet ist, zum anderen mit einem Laser-System, das auch der Testflieger eingesetzt hat, "LIDAR". Die Fachleute und Piloten vom DLR werden doch wohl kaum Märchen erzählen, wenn sie sagen, dass sie zur Planung des Testflugs Messdaten verschiedener LIDAR-Stationen verwendet haben!

http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/ ... index.html

LIDAR-Messungen:
http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/t ... ead-23801/
http://www.dlr.de/pa/DesktopDefault.asp ... ead-23886/
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Cruiser »

garibaldi hat geschrieben:Woraus hätte denn Deiner Meinung ein Beweis bestehen sollen, aus einem Flugzeugabsturz?

Blödsinn. Selbstverständlich aus handfesten Messdaten und nicht aus einer fiktiven Computersimulation.

Wieso beharrst Du darauf, dass es keinerlei Messungen gegeben hätte? Alle Quellen, die ich zu dem Thema gefunden habe, haben übereinstimmend ausgesagt, dass es Messungen gegeben habe

Ja, aber erst, nachdem die Luftraumsperrung erfolgte!! Die ersten tatsächlichen Messdaten sind erst am 21. April eingegangen. Bis zu diesem Zeitpunkt, war alles lediglich ein Computerspiel, anhand von fiktiven Daten eines einzigen Institutes. Das selbe Institut hat, anhand ebenso fiktiver Computermodelle, einen milden Winter vorhergesagt.


zum einen am Hohenpeißenberg, wo die (angeblich?) einzige deutsche Wetterstation ist, die technisch zur Messung von Vulkanasche ausgerüstet ist, zum anderen mit einem Laser-System, das auch der Testflieger eingesetzt hat, "LIDAR". Die Fachleute und Piloten vom DLR werden doch wohl kaum Märchen erzählen, wenn sie sagen, dass sie zur Planung des Testflugs Messdaten verschiedener LIDAR-Stationen verwendet haben!

Warum nicht? Auch über die Schweinegrippe-Pandemie und der Klimakatastrophe, wurden uns (von angeblichen Experten) Märchen aufgetischt, die den Gebrüder Grimm die Schamröte ins Gesicht treiben würde.
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Re: Vulkanasche

Beitrag von garibaldi »

Cruiser hat geschrieben:
Garibaldi hat geschrieben:Wieso beharrst Du darauf, dass es keinerlei Messungen gegeben hätte? Alle Quellen, die ich zu dem Thema gefunden habe, haben übereinstimmend ausgesagt, dass es Messungen gegeben habe

Ja, aber erst, nachdem die Luftraumsperrung erfolgte!! Die ersten tatsächlichen Messdaten sind erst am 21. April eingegangen. Bis zu diesem Zeitpunkt, war alles lediglich ein Computermodell, anhand von fiktiven Daten eines einzigen Institutes. Das selbe Institut hat, anhand ebenso fiktiver Computermodelle, einen milden Winter vorhergesagt.
Zitat von einem der Piloten des Forschungsflugzeugs (aus dem einen Link von oben), das Interview ist vom 19.04.!:
Roland Welser: Wir werden vor unserem Start noch einmal die aktuellen Beobachtungs-Daten von den aktiven LIDAR-Bodenstationen (Light Detection And Ranging) sowie die neuesten Prognosen der Modelrechnungen bekommen und dementsprechend in Abstimmung mit unseren Wissenschaftlern unsere Flugroute planen.

Noch einmal! Also ist doch ganz offensichtlich auch vorher schon gemessen worden, und die Messdaten sind in die Computersimulation eingearbeitet worden, das sagen alle Quellen aus, die mir bisher untergekommen sind.

Hast Du eine Quelle, die überzeugend belegt, dass die ersten Messdaten erst am 21. April eingegangen sind, und wenn, wo diese eingegangen sind?

Übrigens: Das mit dem milden Winter ist natürlich totaler Quatsch! Jedes Kind weiß, dass solche Vorhersagen nichts als Spökenkiekerei sind. Wetterprognosen über mehr als 3 - 5 Tage sind schlicht nicht zuverlässig möglich, schon gar nicht Vorhersagen für ganze Jahreszeiten.



Cruiser hat geschrieben:
Garibaldi hat geschrieben:zum einen am Hohenpeißenberg, wo die (angeblich?) einzige deutsche Wetterstation ist, die technisch zur Messung von Vulkanasche ausgerüstet ist, zum anderen mit einem Laser-System, das auch der Testflieger eingesetzt hat, "LIDAR". Die Fachleute und Piloten vom DLR werden doch wohl kaum Märchen erzählen, wenn sie sagen, dass sie zur Planung des Testflugs Messdaten verschiedener LIDAR-Stationen verwendet haben!

Warum nicht? Auch über die Schweinegrippe-Pandemie und der Klimakatastrophe, wurden uns (von angeblichen Experten) Märchen aufgetischt, die den Gebrüder Grimm die Schamröte ins Gesicht treiben würde.

Willst Du die Pharmalobby mit dem DLR gleichsetzen? Wer sollte denn ein wirtschaftliches Interesse an der Erfindung einer Vulkanaschewolke und daraus resultierenden Flugverboten gehabt haben? Jetzt komm' mir aber bloß nicht mit der NRW-Wahl, das wär' wirklich zu abgefahren, dass wegen NRW halb Europa den Flugbetrieb einstellt ...

Übrigens haben wohl auch die Schweizer schon am 19. Messergebnisse gehabt:
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Wi ... y/31368297

und noch ein Link zu Messungen vom 19.04.:
http://www.austrianaviation.net/news-re ... wolke.html

Zum Thema Klimakatastrophe fangen wir lieber gar nicht erst an zu diskutieren, das würde uferlos. ;)
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Re: Vulkanasche

Beitrag von Cruiser »

garibaldi hat geschrieben: Zitat von einem der Piloten des Forschungsflugzeugs (aus dem einen Link von oben), das Interview ist vom 19.04.!:

Ich habe mich in der Tat mit dem Datum geirrt. Die ersten Messungen erfolgten tatsächlich schon vier Tage nach Beginn der Hysterie.


Roland Welser: Wir werden vor unserem Start noch einmal die aktuellen Beobachtungs-Daten von den aktiven LIDAR-Bodenstationen (Light Detection And Ranging) sowie die neuesten Prognosen der Modelrechnungen bekommen und dementsprechend in Abstimmung mit unseren Wissenschaftlern unsere Flugroute planen.

Mit dem LIDAR-Laser, konnte man lediglich die Ausdehnung und Höhe der Aschenwolke messen, nicht aber die Dichte, die Anzahl und Größe der Partikel. Es hat auch niemand bestritten, dass da Asche in der Luft war.

Noch einmal! Also ist doch ganz offensichtlich auch vorher schon gemessen worden, und die Messdaten sind in die Computersimulation eingearbeitet worden, das sagen alle Quellen aus, die mir bisher untergekommen sind.

Noch einmal: Die ganze Hysterie wurde durch ein Computermodell, mit fiktiven Daten, welches zudem veraltet ist (das hat die EU-Kommission jetzt zugegeben) ausgelöst. Es wurden keine verwertbaren Daten gesammelt, nicht einmal Staubdichteanalysen, mittels Wetterballons, wurden durchgeführt. Messflüge wurden erst nach vier Tagen absolviert, Testflüge (von Seiten der Behörden) ebenfalls nicht. Lasermessungen dienten nur der Höhen- und Ausdehnungsfeststellung, ergänzend zu den Aufnahmen der Wettersatelliten. Zitat der Jülicher Atmosphärenforscher: "Jülicher Atmosphärenforscher wiederum messen seit Freitag mit einem im Forschungszentrum stationierten LIDAR-System die vertikale Ausdehnung und den zeitlichen Verlauf der Aschewolke." (Hervorhebung von mir).

Hast Du eine Quelle, die überzeugend belegt, dass die ersten Messdaten erst am 21. April eingegangen sind, und wenn, wo diese eingegangen sind?

Siehe oben

Übrigens: Das mit dem milden Winter ist natürlich totaler Quatsch! Jedes Kind weiß, dass solche Vorhersagen nichts als Spökenkiekerei sind. Wetterprognosen über mehr als 3 - 5 Tage sind schlicht nicht zuverlässig möglich, schon gar nicht Vorhersagen für ganze Jahreszeiten.

Noch mal: Es handelte sich um das selbe Computermodell, welches verlässlich die Aschenwolke vorhergesagt hat.
Dieses Modell kann nicht verlässlich sagen, dass es Morgen, um 14 Uhr in Berlin regnen wird und dass der Regen um 14:26 Uhr wieder aufhört, aber es kann verlässlich sagen, dass eine Aschenwolke in einer Dichte aufkommt, welche Flieger vom Himmel holt?



Willst Du die Pharmalobby mit dem DLR gleichsetzen?

Der Gedanke ist mir noch gar nicht gekommen.


Wer sollte denn ein wirtschaftliches Interesse an der Erfindung einer Vulkanaschewolke und daraus resultierenden Flugverboten gehabt haben?

Das wird sich sicher noch zeigen. Fest steht jedenfalls, dass die Bahn AG ein schönes Umsatz-Plus gemacht hat und dass die Flugpreise ansteigen werden, was auf höhere Einnahmen durch Umsatz- und Mehrwertsteuer hoffen lässt.



Jetzt komm' mir aber bloß nicht mit der NRW-Wahl, das wär' wirklich zu abgefahren, dass wegen NRW halb Europa den Flugbetrieb einstellt ...


Nein, es sei denn, man wollte dem Bürger "Fürsorge" suggerieren.


Zum Thema Klimakatastrophe fangen wir lieber gar nicht erst an zu diskutieren, das würde uferlos. ;)
:cool1
garibaldi
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Re: Vulkanasche

Beitrag von garibaldi »

Alles schön und gut, aber zwei entscheidende Knackpunkte an der Sache sind meines Erachtens anders zu betrachten:

1. Das Computerprogramm hat sehr wohl richtig vorausgesagt, dass die Aschewolke über Europa kommt - schließlich ist sie ja nachweislich gekommen. Ich gehe nicht davon aus, dass das Programm prognostiziert hat, welche Staubdichten genau an welchen Orten auftreten würden, das wäre meines Einschätzung nach völlig unmöglich.

2. Staubdichteanalysen hätten gar nichts genutzt, da niemand sagen konnte, welche Staubdichten unbedenklich gewesen wären. Die Flugverbote bezogen sich ja nicht auf eine ganz bestimmte prognostizierte Staubdichte, sondern darauf, dass man nicht wusste, welche Staubdichte für die Flugzeuge noch akzeptabel wäre. Das ist doch der Punkt, nicht die faktische Staubdichte, sondern die Unkenntnis darüber, was für die Flugzeuge verträglich ist. Es nutzt doch nichts, zu wissen, wie hoch die Staubdichte hier oder dort ist, wenn man nicht weiß, welche Staubdichte die Flugzeuge vertragen.
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