Die "Rechten" und viele ganz normale Bürger der Stadt erinnern an die alliierten Kriegsverbrechen an der Dresdner Bevölkerung mit einem friedlichen und angemeldeten Trauermarsch, während die "Linken", "Grünen" und viele aus der ganzen Republik angekarrte "Berufsdemonstranten" mit Sitzblockaden,
Jetzt mal langsam: in erster Linie waren wir Deutsche Kriegsverbrecher erster Güte, mit dem Beitrag wird zu viel Öl ins Feuer gegossen, so viel dürfte hoffentlich klar sein.
Ursächlich für Bombardierungen durch die Alliirten waren die Nazis und der Teil der Bevölkerung, der damals eben nicht für Menschenrechte eingestanden ist. Genozid, Euthanasie, politische Verfolgung, Rassenhass, Völkermord, Diktatur im schlimmsten Ausmaß, und wo wir Deutschen damals überall eingefallen sind, gemordet und gehetzt, ob Holland, Norwegen, Polen, und da kommen nun endlich die Alliierten und sollten uns streicheln?
Ich habe mich mit der Demo in Dresden bisher nicht sonderlich befasst, verstehe aber jeden, der sich gegen diesen Wahn stellen wollte, allein schon die Botschaft für die gesamte Welt, die dadurch ausgesandt wurde, das die Gegendemo wohl nicht mehr friedlich abgelaufen ist, heiße ich trotzdem nicht für gut
Es geht immer ums Gleiche: ob nun in der U- Bahn sinnlos geprügelt wird oder eben Krieg veranstaltet wird, es lebt alles vom Mitmachen/Wegschauen, nenne man es wie man will: Courage sich für Menschenrechte stark zu machen ist mehr denn je gefordert und weggeschaut haben wir insbesondere von 1933-1945, eventuell sind wir da ja noch sehr darin geübt?